Woran erkennen wir, ob wir mit unserem Patienten, seinem Körper und seinem Gewebe in der Art in Kontakt getreten sind, so dass sich die angemessenste Behandlung daraus ergeben kann? Diese Frage war unser Leitfaden bei der Entwicklung dieses Kurses. Wir wollen unsere Erfahrungen zu diesem Thema mit euch teilen.

Im Kurs werden wir experimentieren, unsere Erfahrungen austauschen und einschätzen lernen sowie diskutieren und das Erlebte integrieren. Wir werden die uns vertrauten Prinzipien der craniellen Osteopathie vor dem Hintergrund der praktischen Anwendbarkeit genauer beleuchten, dabei eventuell mit einigen Mythen konfrontiert werden und versuchen, diese zu klären.

Anatomisch werden wir uns mit der craniothorakalen Verbindung beschäftigen und hier ein besonderes Augenmerk auf die Verbindung zwischen primärer und sekundärer Atmung legen, was es uns erleichtern wird das Detail gleichzeitig mit dem Ganzen wahrzunehmen und zu betrachten.

Die drei Tage sind wie folgt gegliedert:

  1. Annäherungen an die posterioren Verbindungen von der Schädelbasis bis zum Diaphragma thorakoabdominale, die posteriore trianguläre Muskulatur und Wirbelsäule und Rippen.
  2. Das Gesicht mit seinen Verbindungen der Hirnnerven zum autonomen Nervensystem und dessen Balance zwischen Stimulation und Inhibition.
  3. Die anterioren Verbindungen von der Mandibula zum Diaphragma thorakoabdominale mit verschiedenen Annäherungen an die anteriore Körperwand mit dessen Relationen zu Herz, Lunge und der Atmung.

Das Ziel des Kurses ist es die Dynamik zwischen primärer und sekundärer Atmung im Behandlungsprozess zu erkennen. Wir wollen Behandlungsansätze zu Herz und Lunge entwickeln und vertiefen, um in diesem wichtigen Bereich in der Praxis effizienter arbeiten zu können.

Die Dozenten

Termine und Anmeldung:

Connections 1 – Die cranio-thorakale Relation – Termin wird noch bekanntgegeben